Weihnachten 2017

Zufrieden und fröhlich zusammen

Senioren von „Mariä Himmelfahrt“ feierten Advent mit der Schlaganfallgruppe

 

Mitterfelden. – Glatt war es teilweise draußen auf den Straßen und Bürgersteigen, trotz dieser ungünstigen Witterungsverhältnisse, dennoch fand eine große Schar von Gästen den Weg zur Adventsfier für Senioren der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ und der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Berchtesgadener Land. Die Bewirtung übernahm der Katholische Frauenbund in Zusammenarbeit mit dem Senioren-Arbeitskreis der Pfarrei. Das adventliche Programm gestalteten der „Ainringer Vierg’sang“ und die Kindergruppe der Berg- und Sportfreunde Feldkirchen. Die Besucher sangen mehrere adventliche Lieder.

 

Die älteren Angehörigen der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ sowie nach vielen Jahren auch wieder die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Berchtesgadener Land hatten sich im Saal des Pfarrzentrums „St. Severin“ zu einem vorweihnachtlichen Nachmittag eingefunden. Bereits n den 90er Jahren feierte die Schlaganfallgruppe mit ihrer Leiterin Monika Herbst mehrere Male gemeinsam mit den Pfarrei-Senioren. Die Besucher nahmen an den festlich eingedeckten und dekorierten Tischen Platz  und konnten gleich Weihnachtsgebäck naschen. Eröffnet wurde die Feier vom Ainringer Vierg’sang die mit Kontrabass, Gitarre und Klarinette, welche das Stück „Amabile“ von Kathi Stimmer-Salzeder intonierten.

 

Hausherr Pfarrer Wernher Bien begrüßte die Gäste, die es trotz der ungünstigen Wetterlage schafften zur Feier zu kommen. Neben der Schlaganfallgruppe hieß er 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer willkommen und stellte die Mitwirkenden Gruppen vor. Schließlich wünschte er eine schöne besinnliche Zeit und übergab das Mikrofon an Bernauer, die 1. Bürgermeister Hans Eschlberger entschuldigte, da dieser auf einer anderen Veranstaltung weilte, jedoch herzliche Grüße von ihm übermittelte. Sie dankte für die Einladung und wünschte allen einen wunderschönen, ruhigen und besinnlichen Advent.

 

Unter der Regie von Elisabeth Kern waren dann die Kinder der Berg- und Sportfreunde Feldkirchen an der Reihe. Sechs Mädchen spielten mit ihren Blockflöten das Stück „Valse Noble“. Mit schönen klaren Stimmen interpretierte der Ainringer Vierg’sang das bekannte Lied „Jetzt fangen wir zu singen an“. Die jungen Mädel Johanna Reischl und Anna Voss erzählten die Geschichte vom „Briaferl Schreiben“, wo es um Weihnachtsgeschenke ging. Der Ainringer Vierg‘sang intonierte das Stück „Menuett der Freundschaft“ und die Flötenmädchen mit Elisabeth Kern spielten hernach die bekannte Melodie „Es wird scho glei dumpa“.

Ein Bub und drei Dirndl erzählten die Geschichte von der Weihnachtsmaus, wo immer über Nacht Dinge verschwanden. Der Ainringer Vierg’sang in der Besetzung Richard Dusch, Thomas Moka, Sonja Mittermaier-Moka und Kathrin Hofhans

begleitete sein Lied „In einer kalten Winternacht“ selbst auf Gitarre und Kontrabass. Die Flötenkinder spielten anschließende ein Hirtenlied. „Wos dös, z‘ Plunder“ war anschließend von Vierg‘sang zu hören.

Gesanglich und szenisch setzten dann Kinder die Geschichte vom „Wir zünden eine Kerze an, damit es jeder sehen kann“, um. Begleitet wurden sie dabei von Regisseurin Elisabeth Kern auf der Gitarre. Nach dem Anzünden ein weiteren Kerze den gesungenen Text: „In unserem Dunkel brennt ein Licht, wir wissen, Gott vergisst uns nicht“, äußerten Kinder ihre Wünsche. Ein Mädchen betonte sie freue sich, dass bald Weihnachten ist. Ein Kind hielt ein großes Kuscheltier in die Höhe und betonte, damit sei es nicht mehr so allein. „Schaut’s her, diese Puppe wünsche ich mir“, sprach ein Mädchen mit einer Puppe in der Hand. Weitere Wünsche waren: Skateboard, Radl, Boot, Ski, Roller und Schulpack. Zwei Buben kamen mit einem Bauchladen zu den Sängerinnen hinzu und riefen: „Kafft’s, kafft’s ihr Leit, Weihnachten is blo´einmal im Jahr, da gibt’s’alles was ihr euch wünscht’s.“

Mädchen bliesen danach alle Kerzen aus. Ein Kind erläuterte, es sei finster gewesen, als Jesus in einem Stall geboren wurde, er habe das Licht in die Dunkelheit gebracht „Wir wollen seinen Geburtstag feiern und wir wollen ein Kerzerl anzünden“, so der Text in einer weiteren Szene. Alle Kinder hielten anschließend eine brennende Kerze in ihren Händen. Darauf las Elisabeth einen nachdenklichen Text dessen Ende besagt, dass die Weihnachtsgeschichte Hoffnung, Mut und Zuversicht bringe.

 

Nach reichlich Applaus für die Aufführenden bedankte sich Pfarrer Bien beim Ainringer Vierg’sang, den Kindern und bei Elisabeth Kern für die Vorbereitung. „Man richtig die Freude über das Licht gespürt, eine schöne Einführung für das Christfest!“

Anschließend wurden die Senioren und Akteure von den Frauen mit verschieden Kuchen und Torten sowie Getränken verköstigt.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, verteilte der Seelsorger Hefte mit Weihnachtsliedern an die Gäste. Gudrun Rehrl (Querflöte) und Pfarrer Wernher Bien (Gitarren) animierten die Besucher zum Mitsingen. Angefangen wurde mit „Macht hoch die Tür“ unter anderem war weiter zu hören: „Maria durch ein Dornwald ging“ und Nun freut euch ihr Christen“.

Zufriedenheit herrschte in den Gesichtern der Senioren, als sie erfüllt von dem schönen und abwechslungsreichen Programm ihren Heimweg antraten.

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