Ehrenamtsurkunde für Monika Herbst

 

In einem Festakt wurde Monika Herbst von Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger am 21.November 2017 im Bayerischen Sozialministerium in München mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ ausgezeichnet.

 

Vor 23 Jahren gründete sie die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land e.V. Seit der Zeit ist sie Vorsitzende dieses Vereins. Ihr Ehemann Rupert Herbst unterstützt sie bei der Bürokratie und den Finanzen. Die SHG trifft sich monatlich in Ainring. Ein von ihr erstelltes Jahresprogramm bietet viel Abwechslung für die Gruppenteilnehmer: Vorträge zu aktuellen Themen von Schlaganfallbetroffenen, Spielenachmittage, jahreszeitliche Feste wie Fasching, Grillfest, Weihnachtsfeier, ein Gottesdienst, Jahresessen Vereinssitzung und einen Ganztagsausflug, wo Sie auch andere SHG einlädt. Darüber hinaus bietet Sie im Sommer monatlich Sprechstunden in einer neurologischen Rehaklinik für betroffene Patienten an. Sie besucht aktiv Patiententage, bietet Infotische in Kliniken und auch persönliche Telefonberatung für Schlaganfallpatienten an. So ist sie zu einer Fachfrau auf dem Gebiet Schlaganfall geworden.

Beim diesjährigen Festakt zeichnete Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger 18 ehrenamtlich Engagierte aus, die sich in unterschiedlichen Bereichen – von der Jugendarbeit, über die Hilfe für Asylbewerber bis hin zum Sport und Selbsthilfe – für ihre Mitmenschen einsetzen. Hintersberger zeigte sich erfreut: „In Bayern ist fast jeder zweite Bürger über 14 Jahre freiwillig engagiert. Alle, die ihre Zeit und ihr Herzblut für ihre Mitmenschen einsetzen, tragen zu einer lebendigen Kultur des Ehrenamtes bei. Freiwilliges Engagement kennt keine sozialen oder gesellschaftlichen Schranken: Junge helfen Älteren und umgekehrt. Aus Fremden werden durch das Ehrenamt Freunde. Ehrenamtlich Engagierte machen Bayern zu dem, was es ist: eine lebens- und liebenswerte Heimat. Der Ehrenamtsnachweis Bayern ist eine verdiente Anerkennung des ehrenamtlichen Einsatzes.“

Prof. Dr. Thomas Beyer, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, würdigte die Engagementbereitschaft in Bayern: „Für mich ist es immer wieder beeindruckend, wie viele Menschen sich ehrenamtlich einbringen, allein in Bayern sind es rund 5 Millionen Menschen. Dabei handelt es sich in ganz vielen Fällen um ein langfristiges, kontinuierliches Engagement. Das gibt den Menschen, die Hilfe annehmen, Sicherheit und Vertrauen in die Gesellschaft.“

 

 

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