Ausflug 2017

In der Almhütte über den See

Selbsthilfegruppen erlebten Ausflugstag „ ohne Kummer und Sorgen“

Die Selbsthilfegruppen „ Schlaganfall und „Parkinson“ haben bei einem gemeinsamen Jahresausflug entspannende Stunden auf dem Klauser Stausee im Pyrntal erlebt.

Auf der Autobahn ging die Reise Richtung Wien . Beim Voralpenkreuz  bog der Bus ab  Richtung Graz und weiter Richtung Klausental. Dort lag  der smaragdgrüne See vor  den Augen der Ausflügler Der Stausee umfasst eine  Fläche von 98 Hektar und ist  bis zu 45 m tief. Das Kraftwerk wurde 1975 erbaut. Der Stausee liegt wunderschön zwischen steilen Konglomeratwänden-- ein landschaftliches Kleinod im oberen Steyrtal.

Nach dem hervorragenden Mittagessen  machten einige einen kurzen Spaziergang auf dem Freizeitgelände.

Anschließend warteten alle gespannt auf die Rundfahrt mit der schwimmenden Almhütte auf dem Stausee.

Der Blick war überwältigend .

 Der Bootsführer erläuterte auf Nachfrage die steilen Konglomeratwände, die das Ufer bilden . Es handelt dich um ein Sedimentgestein  das in der Autoindustrie zur Blechherstellung  verwendet wird .Vom Boot aus sah man auch eine große Abbaustelle und das majestätische Schloss Klaus, das am Fuß des Bergs Brennet liegt. 

Während der Fahrt gab es Kaffee und Kuchen. Der Schiffsführer bat die beiden Gruppenleiterinnen in den Führungsstand des Schiffes die Parkinsonleiterin bekam die Kapitänsmütze aufgesetzt  und die Schlaganfallleiterin den Rettungsring umgehängt. Für alle Mitglieder war das natürlich sehr lustig. Die Fahrt mit der schwimmenden Almhütte begeisterte alle. Ein Ausflug mit einer  Schifffahrt ist für die Gruppenmitglieder etwas Besonderes, denn Besichtigungen zu Fuß sind für die meisten nicht möglich.

Der ehrenamtliche Betreuer vom BRK – Ainring half beim Einsteigen in den behindertengerechten Bus. Der Ausflug endete für die meisten  viel zu früh. Ihr Tenor: Es war ein wunderschöner entspannter Tag ohne Kummer und Sorgen.

 

 

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